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Neue Nutzmüll-Projekte

Alltagshelfer für ältere Menschen ab 60 in Altona

Sie brauchen Unterstützung bei der Erledigung ihrer Einkäufe?

Sie hätten gerne Gesellschaft beim Spazierengehen?

Sie brauchen Begleitung bei Behördengängen, beim Ausfüllen
von Formularen oder Verstehen der Behördensprache?

im Haushalt
z.B. Glühbirnen wechseln, Gardinen waschen, Garderobe sortieren, Bilder aufhängen, Hilfe beim Umräumen…

in der Wohnung
z.B. kurzzeitige Blumenpflege und Tierversorgung

in der Freizeit
z.B. Spazierengehen, Begleitung zu Veranstaltungen,
Vorlesen von Büchern, Gesellschaft leisten…

Begleitung
z.B. zu Arztbesuchen, zu Behörden, zum Tierarzt

beim Einkauf
z.B. Getränkekisten tragen, Pakete abholen, Besorgungen von der Apotheke, Wocheneinkauf…

Für unsere Planung ist eine Voranmeldung von 5 Tagen notwendig!
Achtung: Keine Pflegeleistungen! Keine Haushaltshilfe!

Ihr Ansprechpartner ist Herr Jürgen Wenger
Tel.: 890 663-19

 

Parkservice Altona

Um in Altonas Grün mehr Sauberkeit zu gewährleisten und damit auch den Wohlfühlfaktor für alle Nutzer (Anwohner, Ausflügler und Touristen) im Bereich der Parkanlagen zu erhöhen, werden ab Juli 2005 zunächst 15 und im Folgezeitraum sukzessive aufgestockt Parkservicemitarbeiter aus dem Nutzmüll-Projektbereich Stadtteilpflege (Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II; im Volksmund besser bekannt als „1-Euro-Kräfte“) eingesetzt werden.

Es soll sich vorzugsweise um ältere langzeitarbeitslose Menschen (55 +) handeln. Auch jüngere Interessenten können sich jedoch gerne ab sofort beim Nutzmüll Einstellungsdienst unter Tel.: 890 663-19 (Frau Bruhn) melden.

In enger Abstimmung und Kooperation mit der Gartenbauabteilung des Bezirksamtes, dem Umweltamt und der Sicherheitskonferenz Altona sowie last not least der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt führen sie insbesondere folgende Tätigkeiten aus:

Zusätzliche bedarfsgerechte Durchführung von Reinigungsarbeiten zunächst insbesondere in folgenden Altonaer Parkanlagen (Altonaer Balkon, Heinepark, Rosengarten, Fischers Park, Schröders Elbpark, Hindenburgpark, Jenischpark sowie an der Spielwiese im Altonaer Volkspark)

Einsammlung und Weiterleitung herrenloser Einkaufswagen

Steigerung des allg. Sicherheitsgefühls durch Präsenz und Kontakte mit den Parkbesuchern

Ansprechperson für (Bürger-)Beschwerden und deren zügige Weiterleitung an zuständige Stellen; Wegeauskunft für ortsfremde Personen

Feststellung und Ansprache von Verschmutzungsverursachern

allg. Abfallberatung von BürgerInnen

Sensibilisierung für die Umwelt und den Umweltschutz; z.B. durch Aufstellung von Hinweis- bzw. Erklärungstafeln an besonderen Bäumen und Pflanzen; Anbringung von Nistkästen, Anlage von „Parknaturlehrpfaden“, Veranstaltung von Parkführungen etc. in Kooperation mit dem Zentrum für Schulbiologie (ZSU), dem Umweltamt Altona und dem NABU

Grafittientfernung an Parkumfriedungsmauern und in den Zugangsbereichen

Durchführung kleinerer Ausbesserungsarbeiten an Sitzbänken und Müllbehältern
Reinigung von Parkschildern und Hinweistafeln z.B. auch im Umfeld der Arenen im Volkspark

Reinigung von Straßen- und Verkehrsschildern im direkten Nahbereich der Parkanlagen

 

ReTurn - Wege in Arbeit statt Hofgang

„Eine gute Chance erkennt man oft erst,
wenn man Sie verpasst hat !“

Ob Schulabbruch, Hinschmeißen der Lehre oder jugendliche Leichtsinnstat. Viele unserer „Schützlinge“ hätten gern noch einmal das Rad der Zeit zurückgedreht. Doch hat nicht jede(r) zumindest eine zweite Chance verdient?

Im letzten Jahr wurden 1146 Gerichtsverhandlungen gegen Jugendliche aus dem Bezirk Altona geführt. Bei leichteren Vergehen haben die Richter, wo pädagogisch sinnvoll, die Möglichkeit, die noch jungen TäterInnen zu gemeinnütziger Arbeit zu verurteilen.
Doch wo soll diese mit welchem Aufsichtspersonal und vor allem mit welcher Anschlussperspektive abgeleistet werden? Ab Oktober 2004 wird Nutzmüll e.V. in Kooperation mit der Jugendgerichtshilfe und der Sicherheitskonferenz Altona mit dem Projekt ReTurn - Wege in Arbeit statt Hofgang für straffällige Jugendliche echte Perspektivarbeitsplätze schaffen.

Die Kosten für das Modell-Projekt, welches zunächst auf eine Laufzeit von 18 Monaten konzipiert ist, belaufen sich auf ca. 60.000 €. Hiervon wird insbesondere der erhöhte pädagogische Betreuungsaufwand bestritten.

Dank der Hermann Reemtsma- und der H.D. Bartels Stiftung, der Sicherheitskonferenz Altona, dem Bußgeldsammelfond der Hamburger Justizbehörde sowie der Spendenbereitschaft von Privatpersonen konnte das Projekt am 01.10.2005 starten.

Wir hoffen damit auch ein politisches Zeichen setzen zu können und arbeiten hart daran, dass die betroffenen Jugendlichen den Weg in Ausbildung und Arbeit und somit zurück in die Gesellschaft finden.

"Ich wünsche ihrem Projekt allen Erfolg, und wer wie Nutzmüll 20 Jahre im Bezirk Altona auf vielen Feldern sein Können in vielen Arbeitsfeldern gezeigt hat, wird auch mit Return positive Zeichen setzen!"

Hans-Peter Strenge
(Justizstaatsrat a.D. und amtierender Synodalpräsident der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche)

Wenn Sie mehr Informationen über das ReTurn-Projekt erhalten möchten oder uns sogar finanziell unterstützen wollen, wenden Sie sich gern an:
Christian Budde, Tel.: 890 663-11 oder per e-mail an budde@nutzmuell.de




 
Brauchen Sie einen netten und kompetenten Alltaghelfer an Ihrer Seite? Rufen Sie uns gerne an!
Tel.: 897 10 858
Die Angebote des Seniorenservice sind kostenlos!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere "Parkengel" sind für Sie unterwegs, damit es in Altonas Grün möglichst überall so einladend aussieht, wie auf diesem Bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ReTurn - Jugendliche fordern, fördern und eine Zukunftsperspektive geben

 

 

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