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Geschichte

Mit Hamburgs (ökologischer) Abfallwirtschaft stand es auch schon in den 80iger Jahre nicht zum Besten. Das Supergift Dioxin im Sickerwasser der Mülldeponie Georgswerder, das ebenfalls mit Dioxin verseuchte Gelände der Firma Böhringer, die Billesiedlung, ständig steigende Abfallmengen, kein Biomüll oder gar eine umweltschonende Kühlschrankentsorgung … .

1984 gründeten besorgte Bürger eine Bürgerinitiative. Diese wollte in der Bevölkerung ein Gegenbewusstsein zur herrschenden Ex-und-Hopp-Mentalität schaffen und sich für eine ökologische Abfallwirtschaft einsetzen. Die Müllidealisten nannten sich “Nutzmüll e.V.“ mit der Philosophie „Wir geben alten Dingen einen neuen Wert”.

In unserer Gründerzeit standen die Themen Müllvermeidung und -verwertung, also der Wert der Dinge im Vordergrund. Seit 1986 bietet der Nutzmüll e.V. Menschen, die aus vielerlei Gründen in unserer Gesellschaft den beruflichen und sozialen Anschluss verloren haben, die Möglichkeit sinnvoller Beschäftigung und Perspektive.

Dass sich Ressourcenschonung und nachhaltiges Wirtschaften hervorragend mit Arbeit und Qualifizierung für schwerbehinderte und langzeitarbeitslose Menschen koppeln lassen, stellen wir seit unserer Gründung täglich unter Beweis.

Zurzeit werden 204 Langzeitarbeitslose, oft schwerbehinderte Menschen in unterschiedlichen Projekten, beschäftigt und qualifiziert. Dabei verfolgen wir erfolgreich das Ziel, ihnen Wege zur Bewältigung unterschiedlichster Problemlagen aufzuzeigen und darüber zur Stabilisierung persönlicher und beruflicher Lebensverhältnisse beizutragen.

 

Auch diese uralte Schreibmaschine könnte vermutlich viel aus ihrem bewegten Leben erzählen. Doch das ist eine andere Geschichte …